Micron Document
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Borchen
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Borchen ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, und gehört zum Kreis Paderborn.

Contents

‱ Geografie
‱ Geologie
‱ Klima
‱ Geschichte
‱ Ortsname
‱ Religionen
‱ Politik
‱ Gemeinderat
‱ Theater
‱ Museen
‱ Musik
‱ Bauwerke
‱ Parks
‱ Sport
‱ Verkehr
‱ Medien
‱ Bildung
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Borchen liegt auf der Paderborner HochflĂ€che und damit im sĂŒdöstlichen Winkel der WestfĂ€lischen Bucht, sie hat aber auch einen kleinen Anteil am östlichen Hellwegraum. Am nordwestlichen Ortsrand des Kernorts mĂŒndet die Altenau in die Alme, dort wo die A 33 an Borchen vorbei fĂŒhrt.

Der tiefste Punkt des Gemeindegebiets liegt auf 125 m, der höchste auf 334 m.

Geologie

Der Untergrund des Gemeindegebiets besteht vorrangig aus Mergelkalk-, Kalkmergelstein und schwach sandfĂŒhrendem Mergelkalkstein der Oberkreide. Die Gesteine sind tektonisch wenig gestört, schwach nach Westen zum Inneren der MĂŒnsterlĂ€nder Bucht geneigt und liegen ĂŒber einem Sockel aus gefalteten Gesteinen aus Devon und Karbon. Im Nordwesten des Ortes Borchen liegt auf den Schichten der Kreide zum Teil eine dĂŒnne, aus eiszeitlichen Ablagerungen wie GrundmorĂ€ne, Schmelzwasser- und Flusssedimenten bestehende Lockergesteinsschicht.

Der Untergrund ist verkarstungsfĂ€hig, wovon eine Vielzahl von ErdfĂ€llen auf der Paderborner HochflĂ€che und Schwalglöchern in den Bach- und FlusstĂ€lern zeugt. Er ist ein guter Karstgrundwasserleiter, aber auch wegen der geringen Filterwirkung des Erdreichs verschmutzungsanfĂ€llig. Das versinkende Niederschlags- und OberflĂ€chenwasser im westlichen Gemeindegebiet fließt in den Karstgerinnen nach Nordwesten entlang der Schichtneigung und tritt in den Borchener Karstquellen wieder zu Tage. Beispielhaft sei der Storchenkolk genannt. Östlich einer Linie von Schloss Hamborn nach Lichtenau-Ebbinghausen (Lichtenau) versinkendes Wasser tritt in den Paderquellen wieder aus. Die Gemeinde wird wegen der beschriebenen VerschmutzungsgefĂ€hrdung des eigenen Wassers bereits seit 1977 von den Stadtwerken Paderborn mit Trinkwasser versorgt. Zwischen 1977 und 1990 wurde das Wasser aus Paderborn-Marienloh bezogen, seitdem kommt es aus der Aabach-Talsperre.

Die kreidezeitlichen Mergelkalksteine werden derzeit nicht abgebaut und sind als potentielles Reservegebiet fĂŒr die Zementindustrie anzusehen. Als Ziegelrohstoff werden Ton und Schluff des QuartĂ€rs genutzt.

Aus den Gesteinen der Oberkreide sind die Böden in der Gemeinde entstanden. Durch Verwitterung hat sich eine lediglich bis zu 50 cm dicke steinig-tonige Lehmschicht mit Verbraunung gebildet. Diese Braunerden sind zum großen Teil basenreich und bedecken die HochflĂ€che fast vollstĂ€ndig. Der Löss des Eiszeitalters – ehemals weitverbreitet – wurde örtlich infolge von Rodungen im Mittelalter in die TrockentĂ€ler erodiert und hat dort Kolluvien gebildet. Nordwestlich von Borchen befindet sich ĂŒber der GrundmorĂ€ne eine Deckschicht aus Löss, der zu Braunerde verwittert ist. Hier staut sich zum Teil Sickerwasser ĂŒber nicht wasserdurchlĂ€ssigen Bodenschichten, in der Folge entstanden Pseudogley. In den TĂ€lern der Altenau und der Alme herrschen nĂ€hrstoffreiche Auenböden vor.cite-ref-2[2]

Borchen eignet sich gut bis sehr gut zur Nutzung von geothermischen WÀrmequellen mittels ErdwÀrmesonde und WÀrmegewinnung durch WÀrmepumpenheizungen (vgl. dazu die nebenstehende Karte).cite-ref-3[3]

Ausdehnung und Nutzung des Gemeindegebiets

Die als „große Landgemeinde“ klassifizierte Gemeinde liegt auf einer Höhe zwischen 125 m ĂŒ. NN (im Almetal) und 334 m ĂŒ. NN (östlich von Dörenhagen) und bedeckt eine FlĂ€che von 77,13 kmÂČ. Den grĂ¶ĂŸten FlĂ€chenanteil nehmen Wald- und LandwirtschaftsflĂ€che mit zusammen ca. 87,2 % ein, Siedlungs- und VerkehrsflĂ€che bedecken weitere rund 11,2 %.cite-ref-lds-kommunalprofil-4-0[4] Die Ost-West-Ausdehnung betrĂ€gt etwa 13 km, die Nord-SĂŒd-Ausdehnung etwa 10 km.

| FlÀche nach Nutzungsart | Landwirt- schaftsflÀche | Wald- flÀche | GebÀude-, Frei- und BetriebsflÀche | Verkehrs- flÀche | | | | | | | | | | | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| FlĂ€che in kmÂČ | 51,63 | 15,68 | 4,30 | 4,36 | | | | | | | | | | | |
| Anteil an GesamtflÀche | 66,92 % | 20,32 % | 5,57 % | 5,65 % | | | | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | |
| FlĂ€che nach Nutzungsart | Wasser- flĂ€che | Sport- und GrĂŒnflĂ€che | sonstige Nutzung | | | | | | | | | | | | |
| FlĂ€che in kmÂČ | 0,33 | 0,75 | 0,10 | | | | | | | | | | | | |
| Anteil an GesamtflÀche | 0,43 % | 0,97 % | 0,13 % | | | | | | | | | | | | |

Nachbargemeinden

Im Norden beginnend im Uhrzeigersinn grenzen an Borchen die Kreisstadt Paderborn, sowie die StĂ€dte Lichtenau, Bad WĂŒnnenberg und Salzkotten, die allesamt dem Kreis Paderborn angehören.

Gemeindegliederung

Nach § 4 ihrer Hauptsatzungcite-ref-hauptsatzung-5-0[5] gliedert sich die Gemeinde Borchen in die fĂŒnf Bezirke (Ortschaften):

| Bevölkerungszahlen der Ortsteile Stand: 31. Dezember 2007 | Bevölkerungszahlen der Ortsteile Stand: 31. Dezember 2007 | Bevölkerungszahlen der Ortsteile Stand: 31. Dezember 2007 | Bevölkerungszahlen der Ortsteile Stand: 31. Dezember 2007 |
|---|---|---|---|
| Ortsteil | Einwohner | Gliederung der Gemeinde Borchen | |
| Alfen | 1956 | | |
| Dörenhagen (mit Eggeringhausen und Busch) | 1471 | | |
| Etteln | 1920 | | |
| Kirchborchen (mit Schloss Hamborn ) | 4192 | | |
| Nordborchen | 3957 | | |

Klima

Siehe auch

:

Klima in Ostwestfalen-Lippe

Geschichte

Borchen existiert in seiner heutigen Form erst seit 1969. Seine VorgĂ€ngerorte gehörten seit ihrer GrĂŒndung zur weltlichen Herrschaft des deutschen Bistums Paderborn, ursprĂŒnglich im Herzogtum Sachsen. Der Name ist erstmals in einer Urkunde aus der Zeit zwischen 1014 und 1028 genannt. Es geht darin um einen Hof namens Burgnum. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Hochstift Paderborn im Heiligen Römischen Reich, ab dem 16. Jahrhundert dem niederrheinisch-westfĂ€lischen Reichskreis zugehörig. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. 1807 muss Preußen alle linkselbischen Territorien abgeben, das Gebiet fĂ€llt fĂŒr kurze Zeit an das Königreich Westphalen. Dieses Königreich zerbricht aber bereits wieder 1813 und das Gebiet fĂ€llt 1815 an Preußen zurĂŒck, das hier neue Verwaltungsstrukturen schafft, die in abgewandelter Form bis heute fortwirken. So kommt das Gebiet zum 1815 gebildeten Regierungsbezirk Minden in der neugeschaffenen Provinz Westfalen. 1816, bei der Bildung der neuen Landkreise, kommen Alfen, Nordborchen, Kirchborchen und Dörenhagen zum Kreis Paderborn – hier gehören sie zum Amt Kirchborchen – und Etteln kommt zum Kreis BĂŒren, wo es bis 1974 zum Amt Atteln gehört.

Mit Bezug des neuen Rathauses 1984, dessen Grundstein 1983 gelegt wurde, verlegt die Gemeinde Borchen ihren Sitz in den Ortsteil Kirchborchen.

Zur Geschichte der einzelnen Ortsteile siehe den Abschnitt Geschichte bei Alfen, Dörenhagen, Etteln, Kirchborchen und Nordborchen.

Vor-, FrĂŒh- und Mittelaltergeschichte

Auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Borchen finden sich menschliche Spuren, die bis in die Letzte Kaltzeit hinein reichen. Als Àltestes Zeugnis menschlicher Existenz auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Borchen gilt ein Werkzeug im Stil der Federmesser-Gruppen.

Die meisten Funde dieser Art stammen jedoch aus dem Neolithikum, speziell der Michelsberger Kultur, sie gehören also bereits einer bĂ€uerlichen Kultur an. Von der Besiedelung des Gebiets der heutigen Gemeinde wĂ€hrend der Ă€lteren Bronzezeit zeugen ĂŒber 30 GrabhĂŒgel und GrĂ€berfelder aus dieser Zeit.

Wallburg Gellinghausen

Die Wallburg Gellinghausen, auch HĂŒnenburg genannt, entstand als Schutzburg in verschiedenen Entwicklungsphasen zwischen ca. 700 v. Chr. bis ca. 1200 n. Chr. Der Befund frĂŒher Bauphasen deutet auf die keltische Kultur bzw. deren Einfluss hin.

TurmhĂŒgelburg Haxterberg

Im Mittelalter stand auf dem Haxterberg eine im GelĂ€ndeprofil noch erkennbare TurmhĂŒgelburg, die ursprĂŒnglicher Stammsitz des Adelsgeschlechts von Haxthausen war, aus dem die Mutter der Dichterin Annette von Droste-HĂŒlshoff stammte, an die das Annette-Tempelchen beim Mallinckrodthof in Borchen erinnert.

Hexenprozesse in Borchen

Von 1597 bis ca. 1611 wurden Hexenprozesse in Borchen auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Borchen durchgefĂŒhrt. 13 Menschen wurden angeklagt, neun Personen wegen angeblicher Zauberei verbrannt, darunter Elisabeth Schaefer, Margaretha Vogt, „Die Josepsche“ von Etteln und Gertraud Kneips.

Ortsname

Die frĂŒhesten Schriftzeugnisse sind Burgnum (1014–1028), Burgnun (1015), Burgnon (1031). Erst im 14. Jh. findet sich die heutige Form. Wenn nicht altsĂ€chsisch burg (‚Stadt, Burg‘) zugrunde liegt, wird es wohl urgermanisch *burginum (‚bei den GrĂ€bern‘) sein.cite-ref-6[6]

Religionen

Die ĂŒberwiegende Mehrheit der Bevölkerung Borchens ist katholisch. FĂŒr diese gibt es fĂŒnf katholische Kirchengemeinden: St. Michael, St. Laurentius, St. Walburga, St. Simon und Judas ThaddĂ€us und St. Meinolfus. Diese sind Teil des Pastoralen Raumes Elsen-Wewer-Borchen und gehören zum Dekanat Paderborn des Erzbistums Paderborn.

Die evangelische Bevölkerung in den Ortsteilen Alfen, Kirchborchen und Nordborchen gehört der evangelischen Stephanus-Kirchengemeinde Borchen an, die auch den Paderborner Stadtteil Wewer umfasst. Dörenhagen gehört zum Lukas-Pfarrbezirk der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Paderborn und Etteln zur Kirchengemeinde Lichtenau, alle im Kirchenkreis Paderborn der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Ein Indiz fĂŒr die Verteilung kann die Angabe der konfessionellen Zugehörigkeit der Borchener SchĂŒler sein. Demnach sind rund 55 % der SchĂŒler katholisch, 21 % evangelisch, unter 1 % islamisch. 7 % geben an, einer sonstigen Konfession anzugehören, und 16 % rechnen sich keiner Konfession zu.cite-ref-7[7]

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1969 schlossen sich die Gemeinden Alfen, Nordborchen und Kirchborchen des Amtes Kirchborchen auf Basis des Gesetzes ĂŒber den Zusammenschluss der Gemeinden Alfen, Kirchborchen und Nordborchen im Landkreis Paderborn vom 14. Januar 1969cite-ref-8[8] zur Gemeinde Borchen mit Sitz zunĂ€chst in Nordborchen zusammen, wobei fĂŒr die ersten Jahre das 1880 bezogene Amtshaus an der heutigen Paderborner Straße der neugebildeten Gemeinde als Rathaus diente.

Durch das Sauerland/Paderborn-Gesetzcite-ref-9[9] wurden am 1. Januar 1975 die bisherigen Gemeinden Borchen, Dörenhagen und Etteln zur neuen Gemeinde Borchen zusammengeschlossen, das Amt Kirchborchen wurde aufgelöst.cite-ref-10[10] Rechtsnachfolgerin wurde die Gemeinde Borchen. Wewer, das bis 1969, und Dahl, das bis einschließlich 1974 ebenfalls zum Amt Kirchborchen gehört hatte, wurden nach Paderborn eingemeindet.cite-ref-11[11]

Einwohnerentwicklung

Bei den Zahlen handelt es sich ab 1975 um amtliche Fortschreibungen des Landesbetriebs Information und Technik NRW, GeschĂ€ftsbereich Statistik.cite-ref-landesdatenbank-12-0[12] Die Zahlen von 1975 bis 1985 sind geschĂ€tzte Werte, die Angabe fĂŒr 1987 ist ein VolkszĂ€hlungsergebniscite-ref-einwohner1987-13-0[13] und die Zahlen ab 1990 Fortschreibungen auf Basis der Ergebnisse dieser VolkszĂ€hlung, ab 2012 Fortschreibungen auf Basis des Zensus 2011.cite-ref-14[14] Die Angaben beziehen sich bis inklusive 1984 auf die Wohnbevölkerung und ab 1985 auf die Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung.

Seit GrĂŒndung der Gemeinde Borchen in ihrer heutigen Gestalt 1975 hat sich die Einwohnerzahl von 8.930 auf 13.597 erhöht, das entspricht einer Steigerung um etwa 52 %.

Die Zahlen vor 1975 beziehen sich auf das heutige Gemeindegebiet.

VolkszÀhlungsergebnis

jeweils 31. Dezember

Politik

Wahl des Borchener Gemeinderats 2020

in Prozent

%

40

30

20

10

0

37,2 %

29,8 %

15,1 %

7,9 %

n. k.

%

6,4 %

3,7 %

CDU

SPD

GrĂŒne

FWB

BBU

FDP

AfD

Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2014

%p

6

4

2

0

−2

−4

−6

−8

−7,1

%p

−4,4

%p

+4,5

%p

+2,9

%p

−3,4

%p

+3,9

%p

+1,2

%p

CDU

SPD

GrĂŒne

FWB

BBU

FDP

AfD

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Anmerkungen:

Freie WĂ€hlergemeinschaft Borchen

Borchener BĂŒrger Union

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Borchen hat derzeit 28 Sitze. Hinzu kommt der BĂŒrgermeister als Ratsvorsitzender.

Das Ergebnis der Wahl zum Gemeinderat am 13. September 2020 ist in den Diagrammen dargestellt. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,8 %.

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse von 1975 bis 2009:

| [ 15 ] [ 16 ] | 2009 | 2009 | 2004 | 2004 | 1999 | 1999 | 1994 | 1994 | 1989 | 1989 | 1984 | 1984 | 1979 | 1979 | 1975 | 1975 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Partei | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % |
| CDU | 13 | 45,54 | 16 | 57,23 | 18 | 56,33 | 18 | 51,40 | 17 | 49,70 | 19 | 54,14 | 19 | 58,58 | 22 | 65,83 |
| SPD | 0 8 | 29,33 | 0 8 | 26,64 | 10 | 30,70 | 10 | 29,29 | 10 | 29,02 | 0 8 | 24,49 | 11 | 31,67 | 0 9 | 26,83 |
| GRÜNE | 0 – | – | 0 – | – | − | − | − | − | − | − | 0 − | − | − | − | 0 − | − |
| FWB 1 | 0 3 | 11,23 | 0 2 | 0 8,24 | 0 3 | 0 8,63 | 0 5 | 14,53 | 0 4 | 12,68 | 0 4 | 13,30 | − | − | 0 − | − |
| BBU 2 | 0 2 | 0 8,20 | 0 2 | 0 7,89 | 0 − | − | 0 − | − | 0 − | − | 0 − | − | − | − | 0 − | − |
| FDP | 0 2 | 0 5,70 | − | − | 0 1 | 0 4,34 | 0 0 | 0 4,78 | 0 2 | 0 8,60 | 0 2 | 0 8,07 | 0 3 | 0 9,74 | 0 2 | 0 7,34 |
| Gesamt 3 | 28 | 100 | 28 | 100 | 32 | 100 | 33 | 100 | 33 | 100 | 33 | 100 | 33 | 100 | 33 | 100 |
| Wahlbeteiligung | 63,13 % | 63,13 % | 61,68 % | 61,68 % | 68,95 % | 68,95 % | 86,37 % | 86,37 % | 72,85 % | 72,85 % | 73,44 % | 73,44 % | 75,70 % | 75,70 % | 90,12 % | 90,12 % |

Freie WĂ€hlergemeinschaft Borchen

Borchener BĂŒrger Union

ohne BerĂŒcksichtigung von Rundungsdifferenzen

Kommunalwahlergebnisse seit 2014:

| [ 17 ] [ 18 ] | 2020 [ 19 ] | 2020 [ 19 ] | 2014 | 2014 |
|---|---|---|---|---|
| Partei | Sitze | % | Sitze | % |
| CDU | 11 | 37,15 | 12 | 44,29 |
| SPD | 0 8 | 29,83 | 10 | 34,19 |
| GRÜNE | 0 4 | 15,09 | 0 3 | 10,63 |
| FWB 1 | 0 2 | 0 7,87 | 0 1 | 0 5,01 |
| BBU 2 | 0 – | – | 0 1 | 0 3,36 |
| FDP | 0 2 | 0 6,42 | 0 1 | 0 2,53 |
| AfD | 0 1 | 0 3,65 | – | – |
| Gesamt 3 | 28 | 100 | 28 | 100 |
| Wahlbeteiligung | 64,85 % | 64,85 % | 61,64 % | 61,64 % |

Freie WĂ€hlergemeinschaft Borchen

Borchener BĂŒrger Union

ohne BerĂŒcksichtigung von Rundungsdifferenzen

BĂŒrgermeister

Heinrich Schwarzenberg (CDU) war der erste hauptamtliche BĂŒrgermeister der Gemeinde, nachdem in Nordrhein-Westfalen die kommunale Doppelspitze abgeschafft wurde. 1999 wurde er als Einzelbewerber in der Stichwahl am 26. September mit 69,2 % gewĂ€hltcite-ref-kommunalwahl1999-20-0[20] und 2004 gleich im ersten Wahlgang mit 88,8 % der gĂŒltigen Stimmen wiedergewĂ€hlt. Ab 2009 war Reiner Allerdissen BĂŒrgermeister der Gemeinde Borchen. Er ist der erste Sozialdemokrat in diesem Amt.cite-ref-kommunalwahl2004-21-0[21] Er wurde am 25. Mai 2014 mit 57,7 % wiedergewĂ€hlt. Die BĂŒrgermeisterwahl 2020 entschied sein Gegenkandidat Uwe Gockel (parteilos) fĂŒr sich.cite-ref-22[22]

‱ 1975–1979 Johannes Stute (CDU; † 11. Januar 2013 in Kirchborchen)
‱ 1979–1992 Aloys Lengeling (CDU, seit 1993 EhrenbĂŒrgermeister)
‱ 1993–0000 Johannes Bode (CDU)
‱ 1993–1999 Bodo Kaiser (CDU)
‱ 1999–2009 Heinrich Schwarzenberg (CDU)
‱ 2009–2020 Reiner Allerdissen (SPD)
‱ ab 2020 Uwe Gockel (parteilos)

Gemeindedirektoren

‱ 1. Januar 1975 bis 31. Mai 1979 Josef Schulte (zuvor seit dem 1. August 1964 Amtsdirektor des Amtes Kirchborchen)
‱ 1. Juni 1979 bis 1999 Bernhard Riepe

Wappen und Flagge

| Banner, Wappen und Hissflagge | Banner, Wappen und Hissflagge |
|---|---|
| | |
| | |

Aufgrund der Genehmigung durch den RegierungsprĂ€sidenten Detmold vom 18. September 1975 fĂŒhrt die Gemeinde Borchen das nachstehend beschriebene Wappen:

„In Gold (Gelb) ein blauer schrĂ€glinker Wellenbalken, der im oberen Teil mit einem goldenen (gelben) Wellenbalken belegt ist; darĂŒber ein „b“ aus fĂŒnf schwarzen und vier silbernen (weißen) Linien im Wechsel, im Schaft oben belegt mit einem schwarzen Kreuz.“cite-ref-rp-23-0[23]

Das Kreuz erinnert an die Zugehörigkeit zum frĂŒheren Hochstift Paderborn. Der blaue Wellenbalken, der im oberen Teil gespalten ist, weist auf die im Gemeindegebiet zusammenfließenden FlĂŒsse Alme und Altenau hin.

Ebenfalls aufgrund der oben genannten Urkunde vom 18. September 1975 fĂŒhrt die Gemeinde Borchen die nachstehend beschriebene Flagge:

Flaggenbeschreibung
„Flagge als Bannerflagge: Von Gelb-Blau-Gelb im VerhĂ€ltnis 1:3:1 lĂ€ngsgestreift mit dem Wappenschild der Gemeinde im oberen Drittel.“
„Flagge als Hissflagge: Von Gelb-Blau-Gelb im VerhĂ€ltnis 1:3:1 lĂ€ngsgestreift, mit dem Wappenschild der Gemeinde in der Mitte.“cite-ref-rp-23-1[23]

StÀdtepartnerschaften

Die Gemeinde unterhĂ€lt seit 2007 eine StĂ€dtepartnerschaft mit Schwarzenberg in Sachsen. Diese entwickelte sich, nachdem der Borchener BĂŒrgermeister Heinrich Schwarzenberg auf die Namensgleichheit zwischen ihm und der Stadt im Erzgebirge aufmerksam geworden war.

Der Ortsteil Alfen, vertreten durch den Ortsvorsteher Josef LĂŒke, ging bereits im Juni 2000 eine Jumelage mit der französischen Gemeinde Noyen-sur-Sarthe im DĂ©partement Sarthe ein. Sie wird im Wesentlichen vom Deutsch-Französischen Freundschaftskreis und vom Sportverein getragen.cite-ref-24[24]

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Theater

In Borchen gibt es kein Theater. Seit 1978 existiert in Kirchborchen eine Laienspielgruppe, deren drei Abteilungen (Kinder-, Jugend- und Erwachsenentheater) regelmĂ€ĂŸig TheaterstĂŒcke auffĂŒhren.

Museen

Seit 2001 existiert das Heimatmuseum Nordborchen, welches Handwerkszweige, Haushalt und Landwirtschaft vom 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg zeigt. Insgesamt hÀlt das Museum 300 Exponate vor.

Musik

In Borchen existieren zwei gemischte Chöre, drei MĂ€nnergesangsvereine und ein Chor fĂŒr junge Erwachsene. DarĂŒber hinaus gibt es drei Blasorchester, zwei allgemeine Musikvereine und vier Tambourcorps.

Bauwerke

Siehe auch

:

Liste der BaudenkmÀler in Borchen

Die Ortskerne der Gemeinde prÀgen heute noch Fachwerk- und Bruchsteingiebel aus dem vor Ort gewonnenen Kalkstein der Paderborner HochflÀche.

Sakrale GebÀude

Die katholische Pfarrkirche St. Michael gilt als Wahrzeichen Kirchborchens.

Bereits 1043 errichtete Bischof Rotho in SĂŒdborchen eine St. Gallus-Kirche. 1663 wurde an derselben Stelle und in Erinnerung an das wĂŒstgefallene Dorf SĂŒdborchen die Gallikapelle erbaut.

Die alte Pfarrkirche St. Walburga in Alfen wurde ursprĂŒnglich als romanische Wehrkirche im 13. Jahrhundert oder frĂŒher errichtet. Im Inneren der Kirche finden sich bedeutende staufischen Fresken. In der Barockzeit wurde der Eingang neu gestaltet. Heute wird die Kirche als Versammlungsort und Jugendtreff benutzt.

Die neugotische neue Pfarrkirche St. Walburga wurde errichtet, als der VorgĂ€ngerbau Ende des 19. Jahrhunderts zu klein geworden war. Grundsteinlegung war am 22. Juli 1906, Einweihung am 13. Oktober 1907. Diese Kirche enthĂ€lt eine wertvolle gotische Sandsteinmadonna der Zeit um 1420 im rechten Seitenschiff und eine spĂ€tgotische bemalte Holzfigur des heiligen Meinolf an der Westwand des Chorraumes. Ein kelchförmiger Taufstein im Renaissancestil steht heute vorn im linken Seitenschiff; frĂŒher befand er sich in der alten Pfarrkirche.

Das Wahrzeichen Dörenhagens ist die um 1220 als Wehrkirche errichtete Pfarrkirche St. Meinolf. Im Inneren findet man frĂŒhgotisches Maßwerkfenstern, spĂ€tmittelalterliches Fresken und die barocke Ausstattung.

Die Kapelle zur hilligen Seele ist ein uralter Wallfahrtsort zur Verehrung des heiligen Kreuzes in der Gemarkung Dörenhagens. Ihr gewölbter Rechteckchor ist im Kern romanisch, das quadratische Schiff mit Flachdecke aus dem 17. Jahrhundert.

Weitere Kirchen in Borchen sind St. Simon und Judas ThaddÀus und die Kluskapelle in Etteln.

Profanbauten

Das Schloss Hamborn ist eine etwa 300 Hektar große Schlossanlage, die zum Ortsteil Kirchborchen gehört und deren erste urkundliche ErwĂ€hnung aus dem 9. Jahrhundert stammt.

Ferner gibt es zwei Adelssitze: das Unterhaus ist nur noch als Ruine vorhanden, das Oberhaus wird heute Mallinckrodthof genannt.

Parks

Das Schwesternhaus der Vincentinerinnen in Borchen liegt in einem Park, in dem sich eine Lourdesgrotte befindet. Der Garten wird von einer Mauer und dem MĂŒhlgraben der Altenau umschlossen.

Der Wirtschaftsgarten des Mallinckrodthofes ist etwa 4 ha groß und heute zu einem Landschaftspark umgestaltet. Er liegt sĂŒdlich des Herrenhauses, das von altem Baumbestand eingerahmt wird. Im Park ist ein historischer Felsenkeller, der zur Lagerung von Obst und GemĂŒse genutzt wurde. Dieser Park ist öffentlich zugĂ€nglich.cite-ref-25[25]

Der Schloßpark Hamborn ist weitgehend öffentlich zugĂ€nglich. Man geht davon aus, dass der Park gleichzeitig mit dem Bau des Schlosses angelegt wurde. Er besteht heute im Wesentlichen aus GrĂŒnflĂ€chen mit SolitĂ€rstrĂ€uchern, -bĂ€umen und Alleen.cite-ref-26[26]

NaturdenkmÀler und Naturschutzgebiete

Unter der SchlĂŒsselnummer PB-058 wird das Naturschutzgebiet Ziegenberg in Borchen gefĂŒhrt. Es erstreckt sich ĂŒber etwa 2,8 Hektar und wurde unter anderem wegen des felsigen Hanges am Ziegenberg unter Schutz gestellt. Auf den FlĂ€chen finden sich vornehmlich Buchen-, Erlen- und EschenwĂ€lder. Das Gebiet ist NiststĂ€tte fĂŒr Eisvogel, Neuntöter, Rotmilan, Wespenbussard, Schwarzstorch und Grauspecht.cite-ref-27[27]

Sport

Am sĂŒdlichen Ortsrand Nordborchens befindet sich der Sportplatz Hessenberg mit dem Sportheim des Sport-Clubs Borchen. Der Rasensportplatz Bohnenkamp mit einer neu angelegten Tartan-LaufflĂ€che befindet sich in der NĂ€he der Altenauschule Borchens. In unmittelbarer Entfernung gibt es zudem seit Anfang 2009 eine neue, moderne Dreifachsporthalle. In Alfen ist die Eschenkampfbahn wichtigste SportstĂ€tte des SV Rot-Weiß Alfen mit dem Sportheim des Vereins.

Kulinarische SpezialitÀten

Im Paderborner Raum wurde hauptsÀchlich Roggen und weniger Weizen angebaut, so dass sich das Paderborner Brot entwickelte. Aus drei Vierteln Roggen und einem Viertel Weizen wird es mit etwas Sauerteig in einem hölzernen Backtrog angesetzt. Der Teig muss eine Nacht ziehen und kann am nÀchsten Tag gebacken werden.

Der Boden in Borchen eignet sich gut fĂŒr ZwetschenbĂ€ume, die bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts das Ortsbild dominierten. Im September zog der Gemeindebote durch den Ort und kĂŒndete von den reifen FrĂŒchten. FĂŒr die Organisation des Verkaufs war der Ortsvorsteher zustĂ€ndig.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Borchen ist an das Autobahnnetz mit zwei Auffahrten zur Bundesautobahn 33 Bielefeld–Brilon in den Ortsteilen Kirchborchen (Borchen) und Etteln (Borchen-Etteln) angeschlossen. Die A 33 verlĂ€uft im Gebiet der Gemeinde Borchen zum großen Teil auf der Trasse, die vor ihrem Bau die Bundesstraße 480 von Borchen in Richtung Brilon eingenommen hat. Nach der Fertigstellung am 15. Juni 1989 wurde das nördliche TeilstĂŒck der Bundesstraße zwischen Kirchborchen und Paderborn zur Landesstraße 755 heruntergestuft. Den östlichen Rand der Gemeinde bei Dörenhagen tangiert die Bundesstraße 68 von Paderborn kommend nach Warburg-Scherfede. Regionalbusse verkehren im regelmĂ€ĂŸigen Taktverkehr nach Paderborn, Bad WĂŒnnenberg und Lichtenau.

Durch den Ort verlÀuft eine derzeit stillgelegte, aber noch nicht entwidmete Eisenbahnlinie von Paderborn nach Brilon, die sogenannte Almetalbahn. Auf dem Gebiet der Gemeinde hatte diese zwei Haltepunkte, Borchen und Alfen.

Etwa zwölf Kilometer entfernt liegt der Flughafen Paderborn/Lippstadt, welcher Charterflugverbindungen in den Mittelmeerraum, zu den Kanaren, Italien und auf die britische Insel, sowie eine Linienflugverbindung nach MĂŒnchen anbietet. UngefĂ€hr fĂŒnf Kilometer nördlich auf Paderborner Stadtgebiet liegt der fĂŒr Individualflugverkehr und Luftsport genutzte Sonderlandeplatz Paderborn-Haxterberg.

Durch Bad WĂŒnnenberg fĂŒhren die etwa 500 km lange Wellness-Radroute Teutoburger Wald, die als Radrundweg ausgefĂŒhrt ist.

Medien

In Borchen gibt es zwei regionale Tageszeitungen, deren Lokalredaktionen fĂŒr Borchen sich in Paderborn befinden. Den Mantelteil beziehen beide Zeitungen aus Bielefeld. Die Neue WestfĂ€lische vom dortigen gleichnamigen Verlag, das WestfĂ€lische Volksblatt vom Westfalen-Blatt, zu dessen Unternehmensgruppe es gehört. Zudem erscheint vierteljĂ€hrlich im Hochstift Paderborn die Zeitschrift Die Warte fĂŒr die Kreise Paderborn und Höxter, mit BeitrĂ€gen zur Regionalgeschichte, Literatur und Kunst. Viermal im Jahr erscheint Borchen aktuell als offizielles Informationsblatt der Gemeindeverwaltung Borchen, welches kostenlos an die Borchener Haushaltungen verteilt wird. Ferner gehört Borchen zum Berichtsgebiet des Regionalstudios Bielefeld des WDR und von Radio Hochstift, das es in der Berichterstattung als Lokalradio mit abdeckt.

In Schloss Hamborn ist der Verlag Ch. Möllmann ansÀssig.

Öffentliche Einrichtungen

In jedem der fĂŒnf Ortsteile findet sich eine an die dortige katholische Kirchengemeinde angebundene Katholische Öffentliche BĂŒcherei.

Die Freiwillige Feuerwehr Borchen gliedert sich in fĂŒnf LöschzĂŒge. In Kirchborchen stehen zwei Löschfahrzeuge, ein RĂŒstwagen, eine Drehleiter so wie ein Einsatzleitwagen zur VerfĂŒgung. In Dörenhagen, Alfen, Nordborchen und Etteln sind jeweils zwei Löschfahrzeuge und ein Mannschaftstransportfahrzeug vorhanden.

Bildung

In Borchen befinden sich vier Grundschulen und eine Hauptschule, Letztere seit 2008 mit Realschulzweig. Daneben gibt es eine private Rudolf-Steiner-Schule in Schloss Hamborn, in der die Klassen 1 bis 13 unterrichtet werden und die verschiedene SchulabschlĂŒsse anbietet. An die Rudolf-Steiner-Schule ist eine Förderschule angeschlossen und ein Berufskolleg fĂŒr Gesundheit und Soziales. Im Jahr 2007 wurden an den Schulen der Gemeinde mit 127 LehrkrĂ€ften insgesamt 1190 SchĂŒler unterrichtet, davon 39,3 % in der Primarstufe, 28,4 % an der Hauptschule und 3,8 % an der Förderschule.cite-ref-lds-kommunalprofil-4-1[4]

FĂŒr die frĂŒhkindliche Bildung in Borchen gibt es zehn KindergĂ€rten. Sechs KindergĂ€rten sind in kommunaler, drei in katholischer und ein Waldorfkindergarten in ElterntrĂ€gerschaft. Im Bereich der Erwachsenenbildung gibt es Angebote der Volkshochschule, die eine Zweigstelle der Volkshochschule in Paderborn ist.

AnsÀssige Unternehmen

Borchen zeichnet sich durch eine mittelstĂ€ndische Wirtschaftsstruktur aus, Großunternehmen sind nicht ansĂ€ssig. Bedeutendster Erwerbszweig in absoluten Zahlen ist das Erziehungswesen, in dem mehr als 27 % der in der Gemeinde BeschĂ€ftigten tĂ€tig sind. Dies sind knapp zehn Prozent mehr als im Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden. Das VerhĂ€ltnis von ErwerbstĂ€tigen zu Einwohnerzahl liegt bei rund 14 %. Dies ist nach Altenbeken der zweitkleinste Wert aller StĂ€dte und Gemeinden des Kreises Paderborn. Ein großer Teil der ansĂ€ssigen sozialversicherungspflichtig BeschĂ€ftigten sind Auspendler.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Borchens einziger EhrenbĂŒrger war seit 1972 der Rektor August Kleinschmidt, der am 1. November 1989 im Alter von 92 Jahren verstorben ist.cite-ref-kurzportrait-28-0[28]

Söhne und Töchter der Gemeinde

‱ Karl Rennkamp (1899–1963), geboren in Kirchborchen, CDU-Politiker
‱ Franz-Josef Bode (* 1951 in Paderborn), Bischof von OsnabrĂŒck, in Etteln aufgewachsen
‱ Hubertus Schmidt (* 1959 in Etteln), Dressurreiter und Mannschafts-Olympiasieger der Olympischen Spiele 2004 in Athen.
‱ Peter Altenbernd (* 1963), Professor der Informatikcite-ref-29[29]
‱ Lukas Kruse (* 1983), deutscher Fußballspieler (Torwart), spielte in seiner Jugend bei Rot-Weiß Alfen
‱ Erich Klann (* 1987) und Oana Nechiti (* 1988), ProfitĂ€nzer und Choreographen. Beide tanzten jahrelang als ProfitĂ€nzer in der Fernsehsendung Let’s Dance.

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

‱ Hermann von Mallinckrodt (1821–1874), kath. Politiker (Zentrum), Gutsbesitzer von Schloss Hamborn
‱ Konrad Mertens (1836–1905), Pfarrer, Direktor des Vereins fĂŒr Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborncite-ref-30[30]
‱ Carl Caspar von Droste zu HĂŒlshoff (1843–1922), Gutsbesitzer von Schloss Hamborn
‱ Heinrich Haehling von Lanzenauer (1861–1925), Theologe und Weihbischof im Bistum Paderborn, ab 1884 Kaplan in Etteln
‱ Johannes Ising (1902–1971), Mitglied der Amtsvertretung des Amts Kirchborchen von 1956 bis 1969
‱ Rainer Waltert (* 1940), Fußballschiedsrichter in der Bundesliga, pfiff fĂŒr Rot-Weiß Alfen

Literatur

‱ Rudolf Steiner: 50 Jahre Schloß Hamborn. Hrsg.: Werkgemeinschaft e. V. Borchen. 1981.
‱ Detlef Grothmann: Borchen: aus der Geschichte unserer Heimat; mit den Ortsteilen Alfen, Dörenhagen, Etteln, Kirchborchen, Nordborchen. Hrsg.: Gemeinde Borchen. 1998, ISBN 3-00-002796-3.
‱ Karl HĂŒser: Zwischen Kreuz und Hakenkreuz: Das Amt Kirchborchen und seine Gemeinden im „Dritten Reich“ 1933–1945. In: Paderborner historische Forschungen. Band 8, 1997, ISBN 3-89498-039-7.
‱ Maria Meyer: Kirchborchener Familien. 2005.
‱ Michael Weber: Erinnerungen an den Krieg. Borchen-Nordborchen 2005.
‱ Margarete Niggemeyer: Die Pfarrgemeinde St. Michael zu Kirchborchen: 1000 Jahre Glaubens- und Kirchengeschichte. 2005, ISBN 978-3-89710-331-3.
‱ Ernst Probst: Die Ă€ltere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen: Ein Abschnitt der Urgeschichte vor etwa 1500 bis 1200 v. Chr. 2011, ISBN 978-3-656-04371-3.

Weblinks

Commons

: Borchen

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Website der Stadt Borchen
‱ Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich D 16.02 Borchen Ost bei LWL-GeodatenKultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

Einzelnachweise

cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-nw-11. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juni 2025. (Hilfe dazu)
cite-note-22. ↑ Geologischer Dienst NRW: Geowissenschaftliche Gemeindebeschreibungen NRW. Borchen (Memento vom 4. September 2012 im Webarchiv archive.today)
cite-note-33. ↑ Geologischer Dienst NRW: ErdwĂ€rme nutzen – Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage (Memento vom 14. September 2005 im Internet Archive) (PDF; 369 kB)
cite-note-lds-kommunalprofil-44. ↑ Landesamt fĂŒr Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Borchen. In: lds.nrw.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 5. Mai 2008; abgerufen am 5. Oktober 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lds.nrw.de
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cite-note-kurzportrait-2828. ↑ Gemeinde Borchen: Kurzportrait „Das neue Borchen“ (Memento vom 3. Juli 2007 im Internet Archive)
cite-note-2929. ↑ Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt: Publikationen von Peter Altenbernd (Memento vom 29. April 2010 im Internet Archive)
cite-note-3030. ↑ Konrad Mertens – Wikisource-Autorenseite